Donnerstag, 16. Januar 2014

Winterschokolade

Wie in jedem Jahr ist im Januar noch sehr viel Nascherei vom Weihnachtsfest übrig. Ich hatte diesmal vom Fest noch reichlich Schokolade, die ich für Plätzchen und für Kuvertüre besorgt hatte. Der ganz große Schoko-Heißhunger ist bei mir zwar nach Weihnachten gestillt, aber bei so kaltem Schmuddelwetter ist eine schokoladige Leckerei ein wunderbarer Seelentröster, oder? Und so fiel mir das Rezept für diese Schokolade wieder ein. Ich hatte es irgendwo in einer Zeitschrift mal gelesen und dann im Dezember im Fernsehen noch einmal ganz ähnlich gesehen, als Nigella Lawson ihre Christmas-Vorbereitungen vorstellte.
Die Rezeptur bietet viel Raum für eigene Kreativität. Meine erste Variante der Winter-Schokolade (ab Dezember heißt sie dann wieder Weihnachtsschokolade) sieht so aus:




Zutaten:
125 g Zartbitterschokolade (ich: 70%)
125 g Vollmilchschokolade
100 g Noisette-Schokolade
100 g geröstete Walnüsse
100 g in Würfel geschnittenes Marzipan
120 g Cranberries
100 geröstete Mandeln
1 - 2 Tassen Mini-Marshmellows (oder in kleine Stücke geschnitten), Menge nach Gusto
125 g Butter (ungesalzen)
Zimt 
gemahlener Koriander

Bei den Mengen muss man nicht ganz so pingelig sein, wie beim Backen von Brot ;-) Zunächst werden in einem Topf bei kleiner Hitze die Butter und die Schokolade geschmolzen. In der Zwischenzeit in einer Pfanne die Nüsse rösten und beiseite gestellt. Wenn die Schoko-Masse geschmolzen ist, kann man diese mit ein wenig Zimt und Koriander würzen. Dann rüht man die übrigen Zutaten unter. Die Schokolade wird eventuell gerade so alle Zutaten umhüllen, aber so soll es ruhig sein :-)

Eine flache Form mit Backpapier auslegen und die Masse zum Erkalten einfüllen. Gut abkühlen lassen und dann mit dem Backpapier vorsichtig aus der Form holen. Mit Puderzucker bestäuben (kann man aber auch weglassen) und mit einem großen Messer in Stücke schneiden. 

So lassen sich auch andere Leckereien verarbeiten, wie Haselnüsse, getrocknete Feigen oder gebrannte Mandeln. Auf jeden Fall ein schönes Mitbringsel für Freunde, zum Geburtstag oder für die Kollegen im Büro :-)



Montag, 13. Januar 2014

Rührei nach Lafer

Nach üppigem Essen und Nascherei zur Weihnachtszeit ist nun mal wieder etwas "Einfaches" angesagt. Rührei kann man meist sogar zubereiten, wenn man sonst in der Küche zwei linke Hände hat. Also nichts Aufregendes. Und so habe ich es schon in allen verschiedenen Varianten gegessen. Scharf gewürzt, mit Speck und Zwiebeln, mit Schafskäse, mit grüner Gurke und Tomate und, und, und.... Bis ich kürzlich in einem Hotel zum Frühstück ein so ganz einzigartiges, wunderbares und ganz einfaches Rührei aß.... Wie hat er das bloß gemacht? Gesehen habe ich diese Herstellungsweise bei Johann Lafer. Sehr simpel, aber genau das ist wohl das Geheimnis.

Rührei nach Johann Lafer
Zutaten (für 1 Portion):
2 Eier
2-3 EL Schlagahne
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
Die Eier in einer kleinen Schüssel oder einem tiefen Teller aufschlagen. Die Sahne hinzufügen und etwas Salz. Nun die Eigelbe mit der Gabel aufstechen und vorsichtig verrühren, so dass Eiweiß und Eigelb noch keine homogene Masse ergeben und noch einzeln erkennbar sind.
Eine Pfanne ein wenig mit Butter ausstreichen, die Eimasse in die Pfanne gießen und dann erst bei mittlerer Flamme auf den Herd setzen. Sobald das Ei anfängt zu stocken, die Hitze reduzieren und mit einem breiten Pfannenwender vorsichtig das Ei vom Rand aus zur Mitte schieben. Einmal rundherum vom Rand aus so vorgehen. Nicht zu viel rühren und nicht zu trocken werden lassen! Das Ei kann gern noch saftig sein.

Fertig! Noch frisch gemahlenen Pfeffer hinzu, dazu eine Scheibe frisches Brot oder ein Brötchen :-)

Montignac:

Ja! Aber ohne Brot! Statt dessen einen kleinen Salat dazu essen.


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